Taekwon-Do auf Koreanisch

TAEKWON-DO AKADEMIE BERLIN

Kino-Event im Oktober 2007: When Tae Kwon Do strikes.

 

Privatvorstellung exklusiv für Mitglieder

der Taekwon-Do Akademie Berlin

 

Für den Abend des 24.10.2007 hat die Akademie ein Kino

in Berlin-Mitte reserviert und lädt ihre Mitglieder herzlich ein

zum gemeinsamen Filmbestaunen und -besprechen.

Nach dem Hauptfilm wird es Filmaufnahmen aus der Frühzeit

des Taekwon-Do zu sehen geben, u.a. General Choi Hong Hi

beim Demonstrieren einiger Formen (Hyong) zu Beginn

der 1960er.  

 

Der Eintritt ist frei. Im Folgenden eine Kurzvorstellung

des Hauptfilms:

  

 "When Taekwondo strikes" (1973) ist als einer der ganz wenigen Taekwon-Do-Filme eine echte Rarität.

 

Handlung: Der Film spielt in Korea in der Epoche der japanischen Besatzung. Ganz Korea ist von tyrannischen Samurai besetzt. Ganz Korea? In einem kleinen Dorf regt sich Widerstand. Junge koreanische Patrioten erlernen heimlich eine verbotene Kampfkunst: Taekwon-Do. Als Samurai die Kirche überfallen und auch eine chinesische Kung-Fu-Kämpferin (Angela Mao) angreifen, solidarisiert sich diese mit den Koreanern, die in einem versteckten Lager heimlich an Sandsäcken trainieren. Es kommt zum unausweichlichen Show-Down: Werden Kung-Fu und Taekwon-Do gemeinsam gegen Karate und Schwerter siegen?

 

Bemerkenswerter als die Genre-Handlung dürften die Original-Aufnahmen alter Hyongs am Film-Beginn sein. Ebenso die Besetzung mit dem chinesischen Kung-Fu-Star Angela Mao Ying, bekannt aus Bruce Lee's berühmtem Film "Enter The Dragon" (ein Vorbild für Quentin Tarantinos "Kill Bill"). Den Taekwon-Do-Meister und Anführer der Widerstandskämpfer gibt Jhoon Rhee, ein Koreaner, der in den 1950er Jahren Taekwon-Do in die USA importierte und dort bis heute unterrichtet, nach eigenen Angaben den Boxer Muhammad Ali Taekwon-Do-Techniken lehrte und mit dem Kung-Fu-Star Bruce Lee befreundet war.

 

Alles in allem also ein Martial-Arts-Spaß, der Taekwon-Do-Freunde zum Schmunzeln bringen dürfte. Darüber hinaus eine Rarität, die in Deutschland nicht erhältlich ist und hier vermutlich noch nie zu sehen war. Wir zeigen eine aus den USA importierte digitalisierte Fassung mit englischem Ton.

(Text: Bodo Mrozek)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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